https://2019.sachwerte-digital.de/
https://2019.sachwerte-digital.de/
Wattner SunAsset 8 übernimmt achtes Kraftwerk
» schließen

Turbulenzen

Liebe Leser,

07.02.2019, von fondstelegramm
ftx - aktuelle News
  • Bergfürst Z19 Stadthaus plus insolvent

    Die GPV Property Development Ltd. NL Deutschland, Darlehensnehmerin eines 440.000 Euro umfassenden Nachrangdarlehens, das die Plattform Bergfürst vermittelte, hat einen Insolvenzantrag gestellt (Az.: IN 58/19 beim Amtsgericht Wolfratshausen). Die Verkaufsbemühungen hätten ohne Erfolg eingestellt werden müssen, teilt Geschäftsführer Martin Proscher lapidar den Investoren mit. Die Erlöse aus Abverkäufen waren jedoch wesentlicher Finanzierungsbaustein für das Projekt.
  • Quadoro verkauft T-Center in Wien

    Die Quadoro Real Estate GmbH hat das „T-Center“ aus dem Geno EuropaFonds, Wien für rund 300 Millionen Euro an ein südkoreanisches Investorenkonsortium verkauft, eine der bislang größten Immobilientransaktionen in Österreich. Quadoro war es im Vorfeld des Verkaufes gelungen, die Hauptmietverträge vorzeitig langfristig zu verlängern und die Vermietungsquote im Gebäude zu erhöhen und wird auch für die neuen Eigentümer das Asset Management der Immobilie übernehmen. Hauptmieter des Gebäudes sind die österreichischen Tochtergesellschaften der Deutsche Telekom AG. Weitere Mieter sind die Stadt Wien, ein Fitnessstudio, ein Gastronomiebetrieb sowie ein Personalberatungsunternehmen.
  • Wattner SunAsset 8 übernimmt achtes Kraftwerk

    Das achte Solarkraftwerk im Portfolio des SunAsset 8 ist die Freiflächenanlage Brandenburg aus dem SunAsset 2. Sie hat eine mit einer Leistung von 2,4 Megawatt und Anspruch auf EEG-Vergütung in Höhe von 0,1063 Euro je Kilowattstunde. Die Investition beläuft sich auf 0,5 Millionen Euro. Das aktuelle Portfolio des SunAsset 8 hat ein Investitionsvolumen von 14,3 Millionen Euro und eine Gesamtleistung von rund 34 Megawatt.
  • Zwei Zinsland-Projekte von Insolvenz betroffen

    Die AZP Projekt Steinbach GmbH, Projektentwickler aus Frankfurt, hat einen Insolvenzantrag gestellt. Über die Plattform Zinsland akquirierte das Unternehmen für die beiden Projekte Nassauer Hof und Steinbacher Terrassen zusammen knapp 1,9 Millionen Euro, die der AZP von zusammen rund 1.000 Crowdinvestoren als Nachrangdarlehen ausgereicht wurden. Als Gründe für die Misere gibt das Unternehmen Ausführungsmängel und Kostensteigerungen an, die das bauleitende Architekturbüro zu verantworten habe, das im Februar die Zusammenarbeit aufgekündigt bekam. Außerdem war Anfang des Jahres einer der Geschäftsführer gestorben.
  • Silke Harms wechselt zu Patrizia Grundinvest

    Silke Harms war bisher Direktorin bei M.M. Warburg. Sie wechselt nun zur AIF-Tochter von Patrizia, der Patrizia Grundinvest GmbH in deren Hamburger Niederlassung, ebenfalls in Funktion einer Direktorin. In früheren Positionen war sie auch schon dem Vertrieb geschlossener Fonds eng verbunden: Bei der Lloyd Fonds AG, als die noch Sachwertbeteiligungen emittierte, bei Immac und davor bei der Hamburgischen Seehandlung.
alle anzeigen
Flugzeuge waren viele Jahre als reine Leasingfonds ein Erfolgsmodell mit sehr geringen aber sehr sicheren Auszahlungen an überwiegend institutionelle Investoren. Flugzeuge waren in den 1990er Jahren ein geradezu langweiliges Investment. Das hat sich mit den operativen Modellen, wie sie Mitte der 2000er Jahre auf den Markt kamen und in denen das Bewirtschaftungsrisiko auf den Investor abgewälzt wird, wesentlich geändert.

Aber auch der Luftfahrtmarkt hat sich stark gewandelt. Es wird – schlechte Ökobilanz her oder hin– mehr denn je geflogen. Es gibt viele neue Fluggesellschaften, aber die Auflagen nehmen zu, die Kerosinpreise steigen und dass auch Fluggesellschaften in Turbulenzen geraten, ist inzwischen wohl ins Allgemeinbewusstsein eingedrungen: Die Folgen der Insolvenz von Air Berlin wird so ziemlich jeder in irgendeiner Form gespürt haben.

Die Zukunft des A380 dominiert gerade wieder die Schlagzeilen. Die australische Fluggesellschaft Quantas hat die Bestellung von acht A380 zurückgezogen. Nachdem Singapore Airlines für die vier ersten A380 ihre Verlängerungsoptionen nicht ausgeübt hat, hat inzwischen auch Air France angekündigt, die Leasingverträge für jene fünf Maschinen, die sie nicht selber besitzen, nicht zu verlängern. Das wird in den kommenden Jahren einige Dr.-Peters-Fonds empfindlich treffen.

Aber auch kleinere Fluggesellschaften mit kleineren Fliegern sind nicht vor Turbulenzen gefeit. Die Regional-Fluggesellschaft Flybe, mit der einige HEH-Fonds Leasingverträge haben, war ein Wackelkandidat. Vor einigen Tagen fand sich ein Käuferkonsortium, so dass es hier dem Vernehmen nach erstmal weitergeht. Ganz aktuell passt in das düstere Marktbild die Insolvenz der Germania. Der LloydFonds „Airportfolio II“ hat bei einer Tochtergesellschaft der insolventen Germania zwei A319 unter Vertrag. Mal schauen, wie es da weitergeht.

Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.

Eine gute Woche wünscht
Tilman Welther
Dr. Tilman Welther

Editorial

Der Verlust der Unschuld

Erst blieb die halbjährliche Zinszahlung aus, dann wurde klar, dass sich nach dem Abriss des Altobjekts auf der Baustelle nichts mehr tat, daraufhin sprangen die einzigen drei Käufer ab, die nach einem Jahr Akquise für das Projekt mit eigentlich 42 Eigentumswohnungen und 4 Gewerbeeinheiten gewonnen werden konnten, und forderten ihre ersten Abschlagszahlungen zurück. ...

https://drive.google.com/file/d/1EHUFAOEp91yfACaxr_cc0FPH2DsiMP37/view?usp=sharing