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Neuer Vorstand bei AIF Kapitalverwaltungs-AG
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11.06.2018, von fondstelegramm
ftx - aktuelle News
  • Bemerkenswerte Umsätze am Zweitmarkt

    Auf zweitmarkt.de sind heute Anteile am ILG 31, der zwei Handelsimmobilien in Brühl und Euskirchen (NRW) bewirtschaftet, zu nominal 190.000 Euro zum Kurs von 104 Prozent gehandelt worden. Der Fonds hat in den vergangenen 13 Jahren plangemäß ausgezahlt, erst für das laufende Jahr ist eine leichte Reduktion der jährlichen Auszahlung avisiert.
  • DG Fonds verkauft Kinocenter Essen

    Die Gesellschafter des DG-Fonds 47, der ein Multiplex-Kino in Essen bewirtschaftet, haben den Verkauf ihrer Fondsimmobilie beschlossen. Sie geht für 29,5 Millionen Euro an eine Gesellschaft von Intown. Der 1999 emittierte Fonds konnte in den ersten Jahren zweimal 5 Prozent auszahlen. Mit dem Verkaufserlös kommt er auf einen Gesamtmittelrückfluss von 54 Prozent.
  • Neuer Vorstand bei AIF Kapitalverwaltungs-AG

    Kai Sirringhaus, der bei Flex Fonds seit 2006 in diversen leitenden Funktionen tätig und zuletzt Vorstand der AIF Kapitalverwaltungs-AG war, ist dort ausgeschieden. Vergangenes Jahr war die Flex Fonds Invest AG durch das Stuttgarter Bankhaus Ellwanger & Geiger mehrheitlich übernommen und in die AIF Kapitalverwaltungs-AG umfirmiert worden. Neuer Vorstand neben Robert Göötz ist Michael Eisenmann, zugleich auch Geschäftsführer bei E & G Equity Invest Management GmbH und Leiter Fonds Fondssteuerung bei E&G Funds & Asset Management GmbH.
  • Habona 06 erhöht auf 100 Millionen

    Habona Invest hat für den AIF Einzelhandelsfonds 06 das ursprüngliche Platzierungsziel in Höhe von 50 Millionen Euro erreicht und jetzt die Platzierungsphase bis zum 30. Juni 2019 verlängert und das Volumen auf 100 Millionen Euro erhöht. Mit vier Neuerwerbungen in Templin (Brandenburg), Moringen (Niedersachsen), Stolberg (NRW) und Mistelbach (Bayern) mit den Mietern Edeka, Aldi und Netto umfasst das Portfolio inzwischen elf Objekte.
  • Dr. Peters erweitert Geschäftsführung

    Seit Anfang Juni ist Andreas Schütz Geschäftsführer der DS Immobilien. Als Head of Real Estate zeichnet er verantwortlich für sämtliche Aktivitäten des Profit Centers Real Estate. Schütz kommt von Warburg-HIH Invest in Hamburg, wo er zuletzt Senior Fondsmanager für institutionelle europäische und deutsche Immobilienfonds war.
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Im Bundestag wird derzeit über den Entwurf eines Gesetzes debattiert, der die Prospektverordnung neu fasst. Er sieht vor, dass für Wertpapierangebote mit einem Gesamtwert von bis zu acht Millionen Euro kein Prospekt mehr erforderlich sein soll. Stattdessen soll ein dreiseitiges Wertpapier-Informationsblatt, das zuvor von der Bafin gestattet worden sein muss, veröffentlicht werden. Anbieter von Crowdinvestings forderten vergangenes Jahr noch, dass die Prospektschwelle bei mindestens fünf Millionen liegen müsse, bevor sich die Erstellung eines Prospekts überhaupt rechnen könne. So gesehen ein ganz unerwarteter Erfolg.

Kniffligerweise – darauf hat der Bundesverband Crowdfunding hingewiesen – wäre dem erklärten Ziel des Gesetzes, nämlich "den Zugang von Unternehmen zu kapitalmarktbasierten Finanzierungen zu erleichtern", ein Bärendienst erwiesen. Denn der Gesetzentwurf fokussiere auf den Wertpapierbegriff, der vor allem auf Aktien zielt, nicht aber auf GmbH-Anteile, die keine Wertpapiere sondern Vermögensanlagen sind. Letztere dürften dann prospektfrei nur noch bis zu einem Volumen von 100.000 Euro angeboten werden. Eine Prospektbefreiung für Emissionen oberhalb davon gelte nur noch für Wertpapiere, also Aktien. Der überwiegende Teil kleiner und mittelständischer Unternehmen, die für Innovation, Wachstum und Zukunft stehen, aber chronisch unterfinanziert sind, ist jedoch als GmbH organisiert und fiele aus dem Raster.

Die Wertpapier-Orientierung von Gesetzgeber und Bafin hat auch schon bei der der Formulierung des KAGB für kategorische Unstimmigkeiten gesorgt. Warum tut sich die Politik mit allem, was nicht Aktie ist, so schwer?

Eine gute Woche wünscht
Tilman Welther
Dr. Tilman Welther

Editorial

Autoritätsanleihe

Patrizia GrundInvest hat für einen neuen Publikumsfonds eine Handelsimmobilie in Hofheim erworben. Ein Gutachter bestimmte ihren Wert mit 47 Millionen Euro und Patrizia hat für 46,45 gekauft, mehr als eine halbe Million unter dem Gutachterwert. Die Immobile stammt aus dem Portfolio des offenen Immobilienfonds UniImmo: Europa und wurde dort gemäß jüngstem Bericht zum 31. März dieses Jahres – also nahezu zeitgleich – mit 39,5 Millionen Euro bewertet. ...

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