http://www.metropolen18.de
https://www.deutsche-finance-blog.de/
Patrizia übernimmt neues Studentenwohnheim in Hamburg
» schließen

Same procedure

Liebe Leser

11.06.2018, von fondstelegramm
ftx - aktuelle News
  • Patrizia übernimmt neues Studentenwohnheim in Hamburg

    Der Augsburger Immobilienkonzern Patrizia übernimmt das neu gebaute Studentenwohnheim „Campus Hamburg“. Es liegt im Stadtteil Ottensen, die 141 Einzelapartments sind bereits vermietet. Projektentwickler „Kapitalpartner“ hat das Gebäude mit einer Gesamtwohnfläche von gut 3.000 Quadratmetern nach rund 20 Monaten Bauzeit zum 1. Dezember 2018 an Patrizia übergeben.
  • Marvest bietet Schiffsinvestment ab 500 Euro

    Die Ernst-Russ-Tochter Marvest GmbH, eine neue Crowdinvesting-Plattform für maritime Investments, bietet ein Nachrangdarlehen zur anteiligen Finanzierung des Mehrzweckfrachters „Louise Auerbach“ an. Ab 500 Euro kann man für den geplanten Zeitraum von 6 Jahren investieren. Vierteljährlich will die Emittentin eine Projektgesellschaft der Reederei Auerbach 6,5 Prozent p.a. auszahlen.
  • Anselm Gehling verlässt Dr. Peters

    Zum Jahresende verlässt Anselm Gehling die Dr. Peters Group. Er führte das Unternehmen sieben Jahre lang nach dem plötzlichen Tod des Firmengründers Jürgen Salamon im Jahr 2012. Er scheidet, wie das Unternehmen betont, auf eigenen Wunsch und im besten gegenseitigen Einvernehmen aus. An seine Stelle tritt eine der drei Töchter Jürgen Salamons, Kristina Salamon, die als Sprecherin der Geschäftsführung zusammen mit den Geschäftsführern Markus Koch und Albert Tillmann die Gruppe leiten wird.
  • Bemerkenswerter Zweitmarktumsatz

    Auf zweitmarkt.de wurden heute Anteile des Immobilienfonds Merkens 13 in Höhe von nominal 650.000 Euro zum Kurs von 50,5 Prozent gehandelt. Das EK-Volumen des Fonds beträgt rund 56 Millionen Euro, davon sind seit 1994 90 Prozent zurückgeführt worden.
  • Uli Fischer verstärkt Investmentteam der Fonds Finanz

    Uli Fischer verstärkt das Investmentteam des Münchner Maklerpools Fonds Finanz als Teamleiter Produktmanagement & IF Systemvertrieb und übernimmt die Verantwortung für die technische Weiterentwicklung der hauseigenen Beratungsplattform Advisor’s Studio. Fischer war zuvor u.a. bei Fundsaccess und Fundscapital.
alle anzeigen
Im Bundestag wird derzeit über den Entwurf eines Gesetzes debattiert, der die Prospektverordnung neu fasst. Er sieht vor, dass für Wertpapierangebote mit einem Gesamtwert von bis zu acht Millionen Euro kein Prospekt mehr erforderlich sein soll. Stattdessen soll ein dreiseitiges Wertpapier-Informationsblatt, das zuvor von der Bafin gestattet worden sein muss, veröffentlicht werden. Anbieter von Crowdinvestings forderten vergangenes Jahr noch, dass die Prospektschwelle bei mindestens fünf Millionen liegen müsse, bevor sich die Erstellung eines Prospekts überhaupt rechnen könne. So gesehen ein ganz unerwarteter Erfolg.

Kniffligerweise – darauf hat der Bundesverband Crowdfunding hingewiesen – wäre dem erklärten Ziel des Gesetzes, nämlich "den Zugang von Unternehmen zu kapitalmarktbasierten Finanzierungen zu erleichtern", ein Bärendienst erwiesen. Denn der Gesetzentwurf fokussiere auf den Wertpapierbegriff, der vor allem auf Aktien zielt, nicht aber auf GmbH-Anteile, die keine Wertpapiere sondern Vermögensanlagen sind. Letztere dürften dann prospektfrei nur noch bis zu einem Volumen von 100.000 Euro angeboten werden. Eine Prospektbefreiung für Emissionen oberhalb davon gelte nur noch für Wertpapiere, also Aktien. Der überwiegende Teil kleiner und mittelständischer Unternehmen, die für Innovation, Wachstum und Zukunft stehen, aber chronisch unterfinanziert sind, ist jedoch als GmbH organisiert und fiele aus dem Raster.

Die Wertpapier-Orientierung von Gesetzgeber und Bafin hat auch schon bei der der Formulierung des KAGB für kategorische Unstimmigkeiten gesorgt. Warum tut sich die Politik mit allem, was nicht Aktie ist, so schwer?

Eine gute Woche wünscht
Tilman Welther
Dr. Tilman Welther

Editorial

Share Deals – 5/5 werde zu 10/10

Am 29. November haben sich die Finanzminister der Länder einmal mehr darauf verständigt, Share Deals erschweren zu wollen. Bereits im Juni dieses Jahres einigten sie sich auf den Vorschlag, dass Grunderwerbsteuer bereits dann ausgelöst werden möge, wenn mindestens 90 Prozent der Anteile einer Objektgesellschaft veräußert werden und nicht erst bei 95 Prozent, wie es gegenwärtig noch gilt. Auch die Haltefrist von derzeit fünf soll auf zehn Jahre verlängert werden. ...

http://www.alzheimer-forschung.de/