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Positionswechsel bei der eFonds AG
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Janusköpfig

Liebe Leser

16.05.2018, von fondstelegramm
ftx - aktuelle News
  • Positionswechsel bei der eFonds AG

    Der Aufsichtsrat der eFonds AG hat Reiner Seelheim mit sofortiger Wirkung zum Vorstandsvorsitzenden berufen. Gleichzeitig übernimmt Alexander Betz, der bisher diese Position innehatte, den Vorsitz des Aufsichtsrats. Reiner Seelheim war seit 2010 Mitglied des Aufsichtsrats und seit 2012 dessen Vorsitzender.
  • Bafin untersagt „Teakinvestment“-Angebot von Life Forestry

    Die Bafin hat das öffentliche Angebot der Vermögensanlage mit der Bezeichnung „Teakinvestment“ über den Kauf, die Pflege sowie die Verwertung von Teakbäumen in Costa Rica und Ecuador in Deutschland untersagt. Anbieter ist die Life Forestry Switzerland AG, die aber keinen von der Bafin gebilligten Prospekt für diese Vermögensanlage veröffentlicht hat.
  • Briese und Oltmann emittieren Schiffsfonds

    Die Briese Service Management GmbH begibt eine KG-Beteiligung nach Vermögensanalgengesetz am Mehrzweckfrachter „MS Bootes“. Das Fondsvolumen beträgt 8,7 Millionen Euro, davon knapp 5 Millionen Euro Eigenkapital, das ab 20.000 Euro gezeichnet werden kann. Geplante Laufzeit ist 16 Jahre.
  • LHI erwirbt Bürogebäude in Konstanz für neuen Publikums-AIF

    Noch in diesem Jahr will LHI mit einem neuen AIF auf den Markt kommen. Zur Bestückung des Portfolios hat LHI ein 1990 errichtetes Büroobjekt, das „Max-Areal“ in Konstanz, erworben. Es hat rund 4.500 qm Mietfläche und 68 Stellplätze. Verkäufer ist die ortsansässige Dr. Lang Group. Das Objekt ist vollständig an sieben Parteien vermietet.
  • Union Investment kauft Hotel in USA für UniImmo:Global

    Union Investment hat in Charleston, South Carolina eine Hotelimmobilie erworben. Das 2015 eröffnete Objekt vereint zwei Hyatt-Hotelkonzepte unter einem Dach: Zum einen ein Apartmenthotel für längerfristige Aufenthalte, zum anderen ein Hyatt Place, eine Marke aus dem gehobenen Hotelsegment, zusammen umfasst das Objekt 300 Zimmer. Die Hotels sind für einen Zeitraum von 30 Jahren an den Betreiber, die Pyramid Hotel Group, verpachtet. Union Investment bringt die Hotelimmobilie in den Bestand Ihres Offenen Immobilien-Publikumsfonds UniImmo: Global ein.
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Immobilien-Crowdinvestings haben sich als Alternative zu bisherigen Instrumenten des Gap-Financing entwickelt. Projektentwickler können über Crowdinvesting-Plattformen relativ günstig die letzte Lücke ihrer Finanzierung schließen. Banken dürfen bei der Finanzierung von Projekten Beleihungsgrenzen nicht überschreiten und erwarten Engagement in Form von Eigenkapital. Projektentwickler betreuen jedoch in der Regel mehrere Projekte parallel, so dass ihre Mittel schnell rar werden. Dazwischen zeigt sich der janusköpfige Charakter mezzaninen Kapitals: Aus der Sicht der Bank funktioniert es wie Eigenkapital. Wie die Rangfolge nach ihr aussieht kann der Bank egal sein, sie steht ja in der ersten Reihe. Aus der Sicht des Projektentwicklers ist es Fremdkapital, das zu bedienen halt nicht erste Priorität hat. Wer also mezzanines Kapital zur Verfügung stellt, muss sich darüber im Klaren sein, an welcher Stelle nach der Bank seine Ansprüche dran sind. Handelt es sich beim Engagement des Projektentwicklers um tatsächliches Eigenkapital, dann hat das zurückzustehen. Handelt es sich jedoch ebenfalls um Darlehen, selbst wenn es aus dem Kreis der Gesellschafter des Projektentwicklers kommt, dann muss eindeutig geklärt sein, wessen Darlehen zuerst bedient wird.

Und an dieser Stelle sind die Angebotsunterlagen der Crowdinvesting-Plattformen meistens recht schwammig. Mal ist von Eigenkapital die Rede, mal von Eigenmitteln, mal von beidem gleichermaßen. In aller Regel hat der Anleger keine Chance sich ein verbindliches Bild zu machen. Lesen sie dazu insbesondere die Erörterung von fondstelegramm-Autor Robert Fanderl, der sich bei einigen Plattformen dazu mal umgehört hat.

Eine gute Woche wünscht

Tilman Welther
Dr. Tilman Welther

Editorial

Mietpreisbremse reloaded

Die Bilanz nach Einführung der Mietpreisbremse vor drei Jahren fällt einigermaßen ernüchternd aus. Den weiteren Anstieg von Wohnungsmieten in besonders begehrten Ballungszentren konnte sie jedenfalls nicht verhindern. Entsprechend hat die Bundesregierung schon im Koalitionsvertrag verfügt, dass sie da nachbessern werde. Das Kabinett hat der neue Gesetzentwurf schon passiert und vergangene Woche wurde er in den Bundestag eingebracht. ...

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