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UDI Biogasanlage Otzberg Nieder-Klingen insolvent
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Bann gebrochen

Liebe Leser

16.02.2014 22:37:08, von Tilman Welther
ftx - aktuelle News
  • BaFin: Targetum betreibt unerlaubtes Einlagengeschäft

    Die BaFin hat der Targetum Treuhand GmbH aufgegeben, das ohne Erlaubnis betriebene Einlagen- und Kreditgeschäft umgehend einzustellen und abzuwickeln. Targetum nahm auf der Grundlage von „Gesellschaftsverträgen über stille Beteiligungen“ und „Darlehensverträgen“ unbedingt rückzahlbare Gelder an und gewährte Dritten Darlehen. Hierdurch betreibe sie das Einlagen- und Kreditgeschäft ohne die erforderliche Erlaubnis der BaFin, die die Targetum verpflichtet, die Anlegergelder unverzüglich und vollständig zurückzuzahlen.
  • UDI Biogasanlage Otzberg Nieder-Klingen insolvent

    UDI hat für die Projektgesellschaft UDI Biogas Otzberg Nieder-Klingen GmbH & Co. KG, die eine Biogasanlage in Hessen bewirtschaftet, einen Insolvenzantrag gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Volker Böhm von der Kanzlei Schultze & Braun bestellt (Az.: IN 717/18). Betroffen sind die Kommanditbeteiligung UDI Biogas 2011 und das Nachrangdarlehen UDI Sprint Festzins IV. Beide haben ihrerseits Nachrangdarlehen an die Projektgesellschaft in Höhe von jeweils rund 0,9 Millionen Euro begeben. Bezogen auf das jeweilige Gesamtvolumen sind das 15,2 beziehungsweise 7,6 Prozent.
  • Lloyd Fonds platziert Kapitalerhöhung

    Die Lloyd Fonds AG hat ihr Grundkapital um etwa 10 Prozent auf jetzt gut 10 Millionen Euro erhöht. Der Ausgabepreis betrug 4,20 Euro je Aktie, so dass ein Emissionserlös von 3,8 Millionen Euro zusammenkam.
  • Conti MS Amazonit insolvent

    Das Amtsgericht Neubrandenburg hat am 5. Juni das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der Fondsgesellschaft Conti MS Amazonit eröffnet und Rechtsanwalt Stefan Ludwig aus Jatznick mit der vorläufigen Insolvenzverwaltung beauftragt (Az.: 702 IN 337/18). Die Fondsgesellschaft bewirtschaftete seit 2010 einen Massengutfrachter der Supramax-Klasse. Ein über 12 Jahre abgeschlossener Chartervertrag mit der südkoreanischen Reederei STX wurde nach deren Insolvenz im Jahr 2013 nicht mehr bedient. Seither krebste das Schiff auf dem Spotmarkt rum. Selbst ein zum Ende vergangenen Jahres herbeigeführter Gesellschafterbeschluss zum freihändigen Verkauf des Schiffs konnte nicht mehr umgesetzt werden.
  • PNE Wind AG heißt nur noch PNE AG

    Die Hauptversammlung des Windpark-Spezialisten PNE Wind AG hat beschlossen, dass die Gesellschaft künftig als PNE AG firmiert. Mit dieser Änderung des Namens folgen die Aktionäre der erweiterten Strategie des Unternehmens, das sich vom Windpark-Projektierer zu einem Anbieter vielfältiger Lösungen für saubere Energie entwickelt hat. Dazu gehören neben der Windenergie unter anderem auch die Erweiterung um Photovoltaik sowie Wasserstoff zur direkten Nutzung aber auch als Speichertechnologie sowie Dienstleistungen in diesen Bereichen. Vier Cent schüttet die PNE AG dieses Jahr an ihre Aktionäre aus.
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Der erste Publikumsfonds des neuen Zeitalters ist von der Bafin gestattet worden: Der Publity Performance Fonds Nr. 7, er führt die neue Bezeichnung „geschlossene Investment KG“ im Titel. Ein Bann scheint gebrochen. Weit über ein halbes Jahr war die Produktseite wie gelähmt. Hamburg Trust hat ebenfalls die Tage für ein Produkt die Vertriebsgenehmigung nach KAGB bekommen, das wendet sich jedoch lediglich an institutionelle Investoren.

Es ist höchste Zeit geworden. Die Phase, in der alle erst mal abgewartet haben um zu schauen, wie es die andern machen, hat schon viele zu lange gedauert. Und in der Zwischenzeit haben Finanzprodukte jenseits des KAGB ein Interesse erfahren, das irrtümlich den Eindruck erwecken konnte, als wären Genussrechte, nachrangige Darlehen oder Namensschuldverschreibungen eine Alternative zur Unternehmensbeteiligung.

Man vergegenwärtige sich folgenden Unterschied zwischen Windwärts und Prokon. Zwar sind beiden Unternehmen die Verpflichtungen aus verkauften Genussrechten zum Verhängnis geworden. Windwärts hat jedoch – anders als Prokon – die Anleger seiner geschlossenen Fonds nicht in Genussrechte gelotst, sondern hat den Gesellschaften ihre Eigenständigkeit belassen. Diese Anleger haben die Chance, von der Windwärts-Insolvenz völlig unberührt zu bleiben.

Also ich finde es begrüßenswert, dass es offenbar mit der unternehmerischen Beteiligung weitergeht.

Eine gute Woche wünscht
Tilman Welther
Dr. Tilman Welther

Editorial

Same procedure

Im Bundestag wird derzeit über den Entwurf eines Gesetzes debattiert, der die Prospektverordnung neu fasst. Er sieht vor, dass für Wertpapierangebote mit einem Gesamtwert von bis zu acht Millionen Euro kein Prospekt mehr erforderlich sein soll. Stattdessen soll ein dreiseitiges Wertpapier-Informationsblatt, das zuvor von der Bafin gestattet worden sein muss, veröffentlicht werden. ...

http://www.euroforum.de/solvency