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Fair Value REIT-AG erhöht Dividende
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Bann gebrochen

Liebe Leser

16.02.2014 22:37:08, von Tilman Welther
ftx - aktuelle News
  • Reacapital: Erstes Crowdprojekt gefundet

    Reacapital, die Crowdinvesting-Plattform aus dem Konzern der Reafina AG, meldet die Schließung des Projekts „Kita Bramfeld“. 1,15 Millionen Euro mezzanines Kapital sind seit September vergangenen Jahres eingesammelt worden. Die Rückzahlung des mit 6,5 Prozent jährlich zu verzinsenden Nachrangkapitals ist für den 15. Mai 2018 vorgesehen. Während Crowdinvestoren sich an der Finanzierung der Kita Bramfeld ab 1.000 Euro beteiligen konnten, hat Reacapital die Mindestsumme für das neue Projekt „Kreuzberger Carré“ auf 250 Euro gesenkt. Auch die Fundingsumme ist hier kleiner.
  • Personalie bei Feri und zwei neue Fonds

    Die KVG FEREAL AG hat Daniel Haas von der BW Bank geholt und zum Direktor des Real Asset Geschäfts mit institutionellen und privaten Kunden der FEREAL AG ernannt. In dieser Position wird Haas auch für die Konzeption und Produktentwicklung neuer Real Asset Strategien der FEREAL AG – insbesondere Private Equity, Real Estate und Infrastruktur – zuständig sein. Feri geht demnächst mit den beiden neuen Fonds "Feri Private Equity Portfolio 2017" und "Feri Private Equity Real Estate II" in den Vertrieb an institutionelle und an Privatkunden.
  • Fair Value REIT-AG erhöht Dividende

    Die Fair Value REIT-AG erhöht die für das Geschäftsjahr 2016 geplante Ausschüttung einer Dividende von bisher 25 Cent je derzeit in Umlauf befindlicher Aktie auf 40 Cent. Ein entsprechender Vorschlag soll der am 2. Juni 2017 stattfindenden Hauptversammlung unterbreitet werden. Die entsprechende Gesamtsumme von rund 5,6 Mllionen Euro sowie circa 90,4 Prozent des vorläufigen HGB-Jahresüberschusses 2016 erfüllt die Vorgaben des REIT-Gesetzes.
  • Publity erwirbt Büroobjekt in Saarbrücken

    Die Publity AG hat Objekt "Union Center" in Saarbrücken erworben. Das ca. 47.000 Quadratmeter große Multi-Tenant-Objekt besteht aus acht miteinander verbundenen Gebäudeteilenund wurde 2004 modernisiert. Hauptmieter sind die Deutsche Postbank AG, die Bundesnetzagentur, die Prego Services GmbH und das saarländische Ministerium für Finanzen und Europa. Verkäufer und Preis oder gar weitere Details des Deals nennt Publity – wie sonst auch – nicht.
  • Lloyd Fonds verdoppelt schon wieder

    Die Lloyd Fonds AG weist für das Geschäftsjahr 2016 nach vorläufigen Berechnungen ein Konzernjahresergebnis von 3,2 Millionen Euro aus. Das Konzernjahresergebnis hat sich zum zweiten Mal in Folge verdoppelt; 2015 waren es 1,6 Millionen Euro, 2014 0,8 Millionen Euro.
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Der erste Publikumsfonds des neuen Zeitalters ist von der Bafin gestattet worden: Der Publity Performance Fonds Nr. 7, er führt die neue Bezeichnung „geschlossene Investment KG“ im Titel. Ein Bann scheint gebrochen. Weit über ein halbes Jahr war die Produktseite wie gelähmt. Hamburg Trust hat ebenfalls die Tage für ein Produkt die Vertriebsgenehmigung nach KAGB bekommen, das wendet sich jedoch lediglich an institutionelle Investoren.

Es ist höchste Zeit geworden. Die Phase, in der alle erst mal abgewartet haben um zu schauen, wie es die andern machen, hat schon viele zu lange gedauert. Und in der Zwischenzeit haben Finanzprodukte jenseits des KAGB ein Interesse erfahren, das irrtümlich den Eindruck erwecken konnte, als wären Genussrechte, nachrangige Darlehen oder Namensschuldverschreibungen eine Alternative zur Unternehmensbeteiligung.

Man vergegenwärtige sich folgenden Unterschied zwischen Windwärts und Prokon. Zwar sind beiden Unternehmen die Verpflichtungen aus verkauften Genussrechten zum Verhängnis geworden. Windwärts hat jedoch – anders als Prokon – die Anleger seiner geschlossenen Fonds nicht in Genussrechte gelotst, sondern hat den Gesellschaften ihre Eigenständigkeit belassen. Diese Anleger haben die Chance, von der Windwärts-Insolvenz völlig unberührt zu bleiben.

Also ich finde es begrüßenswert, dass es offenbar mit der unternehmerischen Beteiligung weitergeht.

Eine gute Woche wünscht
Tilman Welther
Dr. Tilman Welther

Editorial

S&K Prozessdeal

Vergangenes Wochenende jährte sich zum vierten Mal die Großrazzia bei S&K vom 19. Februar 2013, die zur Verhaftung von sieben Hauptbeschuldigten führte. Die Vorwürfe waren so umfangreich und die Aufbereitung der Unterlagen so umfänglich, dass zunächst zweieinhalb Jahre vergingen, bevor es auf der Basis einer mehrere tausend Seiten umfassenden Anklageschrift vor dem Landgericht Frankfurt zum Prozess kam. Und der zieht sich nun seinerseits bereits eineinhalb Jahre hin. ...

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