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Große Tickets am Zweitmarkt im Wochenüberblick
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Bann gebrochen

Liebe Leser

16.02.2014 22:37:08, von Tilman Welther
ftx - aktuelle News
  • DIC kauft Einzelhandelsportfolio

    Die DIC Asset AG hat drei Einzelhandelsimmobilien für circa 220 Millionen Euro erworben. Zwei der Objekte sind langfristig vollvermietete Einkaufszentren in den Hamburger Stadtteilen Harburg und Bergedorf mit einer Gesamtfläche von rund 44.500 Quadratmetern. Ankermieter in beiden 2011 modernisierten Objekten, die von einem privaten Verkäufer erworben wurden, ist die Marktkauf Holding GmbH, die zur Edeka-Gruppe gehört. Drittes Objekt ist das Hybrid-Center „Neustadt-Centrum“ in Halle an der Saale mit Einzelhandels-, Büro- und Gastronomieflächen sowie einem Kino. Der Verkäufer ist ein Joint Venture eines‎ Curzon Capital Fonds und dem Management von Cornerstone Real Estate Advisers GmbH. Das Center mit einer Gesamtfläche von 30.700 Quadratmetern ist zu 99 Prozent vermietet. Ankermieter mit einem langfristigen Mietvertrag ist das SB-Warenhaus real.
  • König & Cie. MT Cape Baxley Verkaufsverhandlungen

    Die Gesellschafter des Tankers Cape Baxley, als Fonds im Jahre 2003 zur Beteiligung angeboten, müssen erneut einen Beschluss fassen, nachdem sich für einen zunächst beschlossenen Mindestpreis von 26 Millionen US-Dollar kein Käufer finden ließ. Jetzt soll ein Mindestverkaufpreis von 23 Millionen beschlossen werden. Einstweilen schüttet der Fonds im Juli 10 Prozent aus und hat damit rund zwei Drittel der Investition zurückgeführt
  • Patrizia erwirbt Portfolio mit Einzelhandelsimmobilien

    Die Patrizia Immobilien AG hat für den Fonds Handels-Invest Deutschland II ein Portfolio mit zehn großflächigen Einzelhandelsimmobilien für 200 Millionen Euro von Newport erworben.
  • Doric Bioenergie I nimmt Gaseinspeisung in Betrieb

    Der von Doric gemanagte Bioenergiepark in Penkun in Mecklenburg-Vorpommern hat eine Gassammelleitung zur Einspeisung von Rohbiogas in eine Biogasaufbereitungsanlage in Betrieb genommen. Das in den 40 Fermentern des Parks des Doric Bioenergie I erzeugte überschüssige Biogas wird nach Veredelung in das Erdgasnetz eingespeist. Hierdurch werden zusätzliche Erlöse für den Fonds generiert. Kurz nach Inbetriebnahme der Anlagen entbrannte ein Streit darüber, ob die 40 Anlagen zusammen eine Anlage darstellen oder 40 einzelne, was erhebliche Auswirkungen auf die Einspeisevergütung hatte und den Fonds in eine brisante wirtschaftliche Situation brachte. Doric ist es mit Investitions- und Optimierungsmaßnahmen gelungen, eine über den Erwartungen liegende Auslastung und einen stabilen Cashflow aus dem Anlagenbetrieb zu erzielen. Seit 2011 schüttet der Fonds zwischen 9 und 10 Prozent aus.
  • Patrizia angelt dicken Fisch

    Die Patrizia Immobilien AG hat von der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) ein Mandat über 400 Millionen Euro zu Aufbau und Management eines europaweiten Wohnimmobilienportfolios erhalten. Vorgesehen sind Investments in Bestandsimmobilien und in Projektentwicklungen vor allem in den Niederlanden und Nordeuropa. Die BVK ist die größte mit 2,1 Millionen Versicherten die größte öffentlich-rechtliche Versorgungsgruppe Deutschlands.
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Der erste Publikumsfonds des neuen Zeitalters ist von der Bafin gestattet worden: Der Publity Performance Fonds Nr. 7, er führt die neue Bezeichnung „geschlossene Investment KG“ im Titel. Ein Bann scheint gebrochen. Weit über ein halbes Jahr war die Produktseite wie gelähmt. Hamburg Trust hat ebenfalls die Tage für ein Produkt die Vertriebsgenehmigung nach KAGB bekommen, das wendet sich jedoch lediglich an institutionelle Investoren.

Es ist höchste Zeit geworden. Die Phase, in der alle erst mal abgewartet haben um zu schauen, wie es die andern machen, hat schon viele zu lange gedauert. Und in der Zwischenzeit haben Finanzprodukte jenseits des KAGB ein Interesse erfahren, das irrtümlich den Eindruck erwecken konnte, als wären Genussrechte, nachrangige Darlehen oder Namensschuldverschreibungen eine Alternative zur Unternehmensbeteiligung.

Man vergegenwärtige sich folgenden Unterschied zwischen Windwärts und Prokon. Zwar sind beiden Unternehmen die Verpflichtungen aus verkauften Genussrechten zum Verhängnis geworden. Windwärts hat jedoch – anders als Prokon – die Anleger seiner geschlossenen Fonds nicht in Genussrechte gelotst, sondern hat den Gesellschaften ihre Eigenständigkeit belassen. Diese Anleger haben die Chance, von der Windwärts-Insolvenz völlig unberührt zu bleiben.

Also ich finde es begrüßenswert, dass es offenbar mit der unternehmerischen Beteiligung weitergeht.

Eine gute Woche wünscht
Tilman Welther
Dr. Tilman Welther

Editorial

100 Prozent

Branchenprimus Jamestown hat mit dem Co-Invest 4 einen kleinen Ausrutscher in der ansonsten exzellenten Leistungsbilanz zu verschmerzen. Umso bemerkenswerter ist Jamestowns Einsatz für diesen Fonds und die offenherzige und regelmäßige Kommunikation zu jeder Einzelheit dieses Fonds, auch wenn bereits seit ein paar Jahren von einem Kapitalerhalt von lediglich 80 bis 95 Prozent die Rede war. ...

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