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Mitten in der EM: Hanseatisches Fußball Kontor insolvent
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Bann gebrochen

Liebe Leser

16.02.2014 22:37:08, von Tilman Welther
ftx - aktuelle News
  • Kooperation zwischen PWC und Companisto

    PWC und die Crowdinvesting-Plattform Companisto haben eine Kooperation bei der Start-up-Entwicklung beschlossen: Erfolgreich über Companisto finanzierte Start-up-Unternehmen sollen bei allen Fragen rund um die weitere Unternehmensentwicklung begleitet werden. Dafür wird PWC speziell auf diese Unternehmen abgestimmte Leistungspakete anbieten.
  • HCI firmiert um in Ernst Russ AG

    Auf der gestrigen Hauptversammlung der HCI Capital AG wurde die Umfirmierung der Gesellschaft in Ernst Russ AG beschlossen. Durch die Übernahme des Namens einer Traditionsreederei soll der Unternehmensstrategie, die eine Stärkung der maritimen Dienstleistungssparte und die Positionierung als Asset- und Investmentmanager mit maritimem Schwerpunkt vorsieht, Rechnung getragen werden. Neue Aufsichtsratsmitglieder sind Robert Lorenz-Meyer und Robert Gärtner.
  • Lloyd Fonds MS Wehr Koblenz insolvent

    Das Amtsgericht Niebüll hat nach Annahme des Antrags auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens der Schiffsgesellschaft, die seit 1998 ein 1.730-TEU-Containerschiff bewirtschaftet, Rechtsanwalt Tobias Brinkmann aus Hamburg zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt (Az.: 5 IN 40/16). Das Schiff wurde 1998 unter dem Namen MS CSAV Rio Amazonas in den Vertrieb durch Lloyd Fonds gegeben.
  • Mitten in der EM: Hanseatisches Fußball Kontor insolvent

    Das Amtsgericht Schwerin hat dem Antrag von vier Gläubigern auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gegen die Hanseatisches Fußball Kontor GmbH stattgegeben und Rechtsanwalt Stephan Münzel aus Hamburg zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt (Az.: 580 IN 325/16). Geschäftsführer Kai-Volker Langhinrichs hat mit seinem Kollegen Jörg Zeitz seit 2010 geschlossen Fonds, Genussrechte, Nachrangdarlehen, eine Anleihe und Private Placements zur Finanzierung von Spielertransfers und Fußballvereinen emittiert. Zeitz ist vor einem Jahr aus dem Unternehmen ausgeschieden.
  • Crowd: Zinsbaustein platziert zweites Projekt

    Die Crowdinvesting-Plattform Zinsbaustein hat binnen acht Tagen 1,1 Millionen Euro zur ergänzenden Finanzierung des Pflegezentrum Spectrum Stein, eine noch zu entwickelnde Pflegeimmobilie bei Nürnberg, eingeworben. Hinter Zinsbaustein steht neben der Fintech-Start-up-Schmiede Finleap das Erlanger Immobilienunternehmen Sontowski und Partner. Für das Wohnbauprojekt Brauhaus Forchheim hat Zinsbaustein zuvor 500.000 Euro platziert.
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Der erste Publikumsfonds des neuen Zeitalters ist von der Bafin gestattet worden: Der Publity Performance Fonds Nr. 7, er führt die neue Bezeichnung „geschlossene Investment KG“ im Titel. Ein Bann scheint gebrochen. Weit über ein halbes Jahr war die Produktseite wie gelähmt. Hamburg Trust hat ebenfalls die Tage für ein Produkt die Vertriebsgenehmigung nach KAGB bekommen, das wendet sich jedoch lediglich an institutionelle Investoren.

Es ist höchste Zeit geworden. Die Phase, in der alle erst mal abgewartet haben um zu schauen, wie es die andern machen, hat schon viele zu lange gedauert. Und in der Zwischenzeit haben Finanzprodukte jenseits des KAGB ein Interesse erfahren, das irrtümlich den Eindruck erwecken konnte, als wären Genussrechte, nachrangige Darlehen oder Namensschuldverschreibungen eine Alternative zur Unternehmensbeteiligung.

Man vergegenwärtige sich folgenden Unterschied zwischen Windwärts und Prokon. Zwar sind beiden Unternehmen die Verpflichtungen aus verkauften Genussrechten zum Verhängnis geworden. Windwärts hat jedoch – anders als Prokon – die Anleger seiner geschlossenen Fonds nicht in Genussrechte gelotst, sondern hat den Gesellschaften ihre Eigenständigkeit belassen. Diese Anleger haben die Chance, von der Windwärts-Insolvenz völlig unberührt zu bleiben.

Also ich finde es begrüßenswert, dass es offenbar mit der unternehmerischen Beteiligung weitergeht.

Eine gute Woche wünscht
Tilman Welther
Dr. Tilman Welther

Editorial

Blase oder nicht?

Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), die Zentralbank der Zentralbanken, sorgte vergangene Woche für Aufregung, weil sie Deutschland von einer Immobilienblase erfasst sieht. Die Preise für Wohneigentum in Deutschland steigen zu schnell, warnt die BIZ. Mit einem Wert von mehr als 10 Prozent oberhalb des langfristigen Trends ist gemäß der BIZ-Definition die Blase erreicht. ...

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